In politischen Debatten wird häufig über Bund, Kantone und internationale Institutionen gesprochen. Seltener über jene Ebene, auf welcher die meisten Menschen Politik tatsächlich erleben: das Quartier.
Dort werden Wohnqualität, Verkehr, öffentlicher Raum, Schulen, Grünräume und Nachbarschaften unmittelbar erfahrbar. Dort entscheiden sich viele Fragen, welche die Lebensqualität einer Stadt prägen.
Eine lebendige Demokratie besteht nicht nur aus Wahlen und Abstimmungen. Sie lebt auch davon, dass Menschen bei den sie betreffenden Entscheidungen gehört werden und Verantwortung in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld übernehmen können.
Vor diesem Hintergrund habe ich die Einzelinitiative
eingereicht. Sie wurde inzwischen für gültig erklärt und gelangt am 30. September 2026 in den Gemeinderat.
Die Initiative verlangt weder neue Behörden noch eine neue politische Ebene.
Sie will die Quartiere als gewachsene Lebens- und Identifikationsräume anerkennen und den Einbezug der Quartierbevölkerung bei besonders betroffenen Vorhaben stärken.
