Der Stadtrat (u.a. Stadträtin Brander resp. ihr Tiefbauamt) verursacht mit dem Heimplatz-Projekt und der Velovorzugsroute VVR Freiestrasse durch Umleitungen, Abbiege- und Fahrverbote massiven Verdrängungsverkehr in die davon betroffenen 90%-WAP-Wohnquartiere; hier insbesondere Hottingen. Sogar in Bereiche hinein, wo die Stadtverwaltung nach Bundesrecht längst Lärmsanieren müsste.
Die planungsrechtliche Güte erscheint nicht gegeben, sie stützt sich doch auch massgeblich auf Verkehrsgutachten einer 1-Mann-AG; sie erscheint unkoordiniert und zunehmend ideologisch geprägt.
Gleichzeitig unterlässt dieselbe Stadtverwaltung (TBA; Brander) eigene Rechtsverpflichtungen aus dem Richtplan: Die längst fällige Umsetzung ihrer Verpflichtung, z.B. in der Freiestrasse deren Funktion als Fussgänger-Verbindung mit erhöhter Aufenthaltsqualität auch real umzusetzen: Statt Solchem soll dort für den neuen Velo-Schnellverkehr umfassend eine Bresche geschlagen werden - ohne verpflichtete wesentliche Aufbesserung des Fussgängerschutzes und der Aufenthaltsqualität: Diese verbleiben schlicht ignoriert:
Den ideologischen Unterbau (“übergeordnete Ziel”) von diesen nicht gerade wohn-freundlichen Planungen bildet die “Verdrängung” und “Verminderung des MIV um 30%”: Die beeinträchtigte Quartier-Wohnbevölkerung soll sich an dieser Ideologie laben und hat sich unterzuordnen.
(Publikationen Verkehrs-/Strassenprojekt Freiestrasse VVR; Verkehrs-/Strassenprojekt Heimplatz)
